17.10.2013 RACING STUDENTS blicken auf eine sehr erfolgreiche Saison im Frauen- und Männerteam zurück

Im Jahr 2013 starteten die RACING STUDENTS erstmals mit einer Frauen Bundesligaequipe und dem Elite-Amateurteam der Männer. Die beiden Teams partizipierten bereits von der ersten Stunde an voneinander. So lernte man sich auf den ersten Teamtreffen im Winter kennen und absolvierte einige gemeinsame Trainingseinheiten. Das mit sieben Fahrerinnen gespickte Frauenteam legte schon früh mit Saisonsiegen vor und stachelte so indirekt ein sportlich sehr starkes Frühjahr der Männer an. Im Fokus stand neben dem sportlichen Bereich auch wieder das Studium, welches die Fahrerinnen und Fahrer erfolgreich weiter voran bringen konnten.
 
Ein erster Höhepunkt bildete dabei sicherlich die Baden-Württembergische Straßenmeisterschaft Anfang Mai, bei der die Students sowohl das Männer- als auch das Frauenrennen gewinnen konnten und somit beide Titel in die Ortenau holten. Rein sportlich setzte das neunköpfige Eliteteam der Männer weitere dicke Ausrufezeichen und konnte unter anderem einen Dreifacherfolg bei den Landesmeisterschaften im Kriterium sowie den Gesamtsieg durch Christopher Schmieg beim Mehretappenrennen Rems-Murr-Pokal einfahren. Der sportliche Höhepunkt im Spätjahr stellte der Heimsieg bei der RACING STUDENTS TROPHY in Ettenheim dar, welcher wieder von tausenden Zuschauern gefeiert wurde. Insgesamt gewann das Männerteam 26 Radrennen und erreichte weitere 25Podiumsplatzierungen.
 
Die Frauen legten ihren Fokus auf die Rennserie der Frauen-Bundesliga und konnten dort mit dem dritten Platz in der Gesamteinzelwertung durch Katrin Hammes und dem dritten Platz in der Teamwertung glänzen. Weitere schöne Momente waren die Plätze drei bei den Deutschen Bergmeisterschaften sowie Rang zehn bei den Deutschen Meisterschaften der Profis. Große Erfolge waren auch die sechs Saisonsiege von Jasmin Rebmann und die Entwicklung der erst 18jährigen Nationalfahrerin Sarah Scharbach. Die große Stärke beider Teams war die mannschaftliche Geschlossenheit und die somit verbundene Fähigkeit für die Stärkste oder den stärksten alles zu geben. Dies sieht auch Teamchef Christoph Kindle als entscheidenden Erfolgsfaktor: „Wir konnten dem Frauenteam recht schnell die Philosophie des Männerteams vermitteln, dass wir im Rennen für den stärksten Sportler arbeiten, uns aber Gleichzeitig eine Flexibilität bewahren müssen. Im Männerteam praktizieren wir dies seit nunmehr sechs Jahren und haben speziell in den vergangenen Jahren den Amateursport so auch revolutioniert. Vor drei bis vier Jahren war es für uns in den Rennen noch recht einfach, da die gegnerischen Teams keine Einigkeit hatten und nicht harmonierten. Jahr für Jahr haben sich die anderen Teams immer mehr von uns abgeschaut, sodass diese mittlerweile auch geschlossener und als Team stärker auftreten.“
 
Dass Sport nicht alles im Leben ist mussten die RACING STUDENTS beim Rennen im französischen St. Louis erleben. Hier stürzte Marcel Fischer sehr schwer und zog sich unter anderem einen Schädel- und Kieferbruch zu. Doch auch in einer solchen Extremsituation wuchs das Team enger zusammen und unterstützte Marcel bestmöglich.
 
Die Eventhighlights für das Team waren die Teampräsentation und die RACING STUDENTS TROPHY, welche beide in Ettenheim statt fanden. Einen großen Schritt konnte das Ortenauer Radrennteam auch in den Medien tätigen, so berichtete die Badische Zeitung über eine komplette Seite in Ihrer überregionalen Ausgabe. Das mediale Highlight war sicherlich die Berichterstattung in der FAZ über eine komplette Seite in der Samstagsausgabe des 6. Aprils. So ziehen Alexander Gut und Christoph Kindle auch im sechsten Jahr des Bestehens ein positives Fazit: „Wir danken allen Partnern, ehrenamtlichen Betreuen und Helfern, dass sie uns wieder ein solch tolles Jahr ermöglicht haben. Die Erfolge des Männerteams und die Etablierung des Frauenteams machen uns sehr stolz.“ Informationen bezüglich personeller Veränderungen im Jahr 2014 folgen in den nächsten Wochen